Flex- & Flockfoliendruck

Mit dem Flex- und Flockfoliendruckverfahren können einfarbige Motive schnell und kostengünstig realisiert werden. Aufgrund einer großen Farbauswahl und unterschiedlicher Effektfolien lassen sich einfache Ideen in absolute Eyecatcher verwandeln. Für individuelle Kleinauflagen (ab 10 Stück) ist dieses Druckverfahren sehr gut geeignet.

Für die Druckvorbereitung muss eine Vektor-Datei erstellt werden. Vektor-Grafiken enthalten im Gegensatz zu Raster- oder Pixelgrafiken alle nötigen Informationen, damit der Plotter das Motiv aus der Folie schneiden kann. Sie besitzen exakte Informationen der geometrischen Formen, wie Geraden, Kurven, Kreise und Polygone. Eine Raster- oder Pixelgrafik definiert sich über Bildpunkte, denen ein bestimmter Farbwert zugeordnet wird und stellt geometrische Formen daher nicht so präzise dar wie eine Vektor-Grafik. Vektor-Grafiken können daher verlustfrei in jede beliebige Größe skaliert werden. Die Stärken liegen in einfachen geometrischen Formen wie Schriften, Zahlen oder Logos. Komplexe Bilder oder Fotos sind nicht als Vektor-Grafik darstellbar. Sollte ein Motiv nicht als Vektor-Datei vorliegen, muss dieses manuell vektorisiert werden. Hierfür werden vektorbasierte Zeichenprogramme wie Adobe Illustrator oder CorelDraw genutzt.

Nach der Dateierstellung wird die Flex- oder Flockfolie in der gewünschten Farbe in den Schneideplotter eingelegt. Flexfolien und Flockfolien haben eine unterschiedliche Optik und Haptik. Die Flexfolie besitzt eine glatte Oberfläche, einen gummierten Griff und ist elastisch. Flockfolien haben eine erhabene Oberfläche, einen samtartigen Griff und sind unelastisch.

Aufgrund ihrer Eigenschaften existiert für die Flockfolie eine erheblich größere Produktpalette als für die Flockfolie. Die Farbauswahl ist sehr groß. Es gibt reflektierende Folien, Glitterfolien, Neonfolien, Metallicfolien, Spiegelfolien, Glow-in-the-dark-Folien, Texturfolien und viele andere. Diese Folien bestehen aus der eigentlichen Transferfolie, die auf der Rückseite mit einem Textilkleber versehen wurde und aus einer transparenten Trägerfolie, die die Vorderseite der Transferfolie bedeckt. Die Folienrolle wird mit der textilkleberbeschichteten Rückseite nach oben in den Schneideplotter eingelegt und arretiert, um einen geraden Laufweg der Rolle sicher zu stellen.

Über den Computer wird das gewünschte Motiv auf den Plotter übertragen. Bevor die Datei an den Schneideplotter gesendet wird, muss diese gespiegelt und in der nötigen Bestellmenge dupliziert werden. Nach Einstellung aller nötigen Parameter an Rechner und Plotter, wird der Schneidevorgang gestartet. Die Folie wird hierbei über Rollen nach vorne und hinten bewegt, während der Schneidekopf, mit einem entsprechenden Flex- oder Flockmesser, horizontale Bewegungen ausführt. Die Dauer des Schneidevorgangs richtet sich nach Komplexität des Motivs und der Auflage.

Danach wird das geplottete Teilstück mit einer Klinge von der Rolle getrennt. Das Entfernen überflüssigen Materials mit einer speziellen Pinzette oder einem Skalpell wird als „Entgittern“ bezeichnet. Dabei muss sorgsam gearbeitet werden, damit die Flex- oder Flockfolie des Motivs nicht beschädigt wird. Nach Entfernung des Überschusses verbleibt die angelegte Datei auf der Trägerfolie.

Mit Hilfe einer Transferpresse wird das Motiv aufgebügelt. Das geschieht mit Hitze und Druck. Textiltransferfolien werden je nach Beschaffenheit bei ca. 135 - 180 Grad und ca. 4 bar zwischen 15 und 20 Sekunden lang auf das Trägermedium aufgebügelt. Das Textil wird über die Arbeitsplatte der Heißpresse gezogen und das Motiv entsprechend der gewünschten Position platziert. Dann wird die Flex- oder Flockfolie durch Hitze und Druck auf das Textil übertragen. Dabei schmilzt die Klebeschicht auf der Rückseite der Folie und verbindet sich unter Druck mit den Fasern des Textils. Beim Erkalten des Textils härtet der Kleber aus. Die Trägerfolie des Motivs kann dann problemlos entfernt werden. Der Textildruck ist damit abgeschlossen.

Eine schnelle Fertigungszeit und geringe Produktionskosten machen dieses Verfahren zu einem Idealen Angebot für Privatpersonen, Freizeitgruppen, Sportvereine, Kindergärten, Schulen und kleine Unternehmen mit einem niedrigen Budget.

Im privaten Bereich lassen sich Textilien durch auffällige Farben und Effekte in echte Hingucker veredeln. Vereine und Sportgruppen finden im Flex- und Flockdruck eine preisgünstige Möglichkeit Namen, Nummern und Vereinslogos auf die gewünschten Textilien oder Trikots umzusetzen. Hierfür werden vorzugsweise Vektordateien (.ai, .cdr, .eps) benötigt. Für Motive in großer Auflage empfehlen wir Ihnen den Siebdruck

Youdesign ist spezialisiert auf verschiedene Druckverfahren im Textildruck. Wir empfehlen Ihnen für jedes Motiv das passende Verfahren und führen diese mit hoher Qualität und Zuverlässigkeit aus. Dadurch erreichen wir, dass Sie Ihre Textildruck-Produkte in bestmöglicher Qualität erhalten. Sollten Sie unsicher sein, welches Verfahren am besten für Ihre Produktanfrage geeignet ist, helfen wir Ihnen gerne. Senden Sie uns einfach Ihre Anfrage per E-Mail und wir beraten Sie gerne über das für Ihr Vorhaben am besten geeignete Verfahren. Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel.